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Was hat eine Spende für Klimaschutz mit Ablasshandel zu tun?

Eine Spende in Klimaschutz wird oft mit Ablasshandel verglichen, bei welchem sich reiche Leute, die sehr klimaschädlich leben ein gutes Gewissen erkaufen können. Dies ist jedoch nicht Ziel und Anspruch dieser Plattform.

Im Vordergrund sollen die konkreten Handlungen für persönlichen Klimaschutz und deren Umsetzung stehen. Die Kompensation ist nur eine zusätzliche Möglichkeit, welcher andere Maßnahmen zur Vergrößerung des ClimateMaster Handabdrucks vorausgehen sollten. Trotzdem hat die Restkompensation der persönlichen Treibhausgase einige positive Effekte, welche wir an dieser Stelle aufzählen möchten:

  1. Es wird ein noch stärkerer, finanzieller Anreiz geschaffen, zu klimafreundlichen Technologien zu wechseln. Klimafreundliche Maßnahmen die jeder persönlich einleiten kann bekommen einen messbaren, transparenten Geldwert.
  2. Zusätzlich hat die damit erreichbare Klimaneutralität oder sogar Klimapositivität einen hohen, positiven psychologischen Effekt und hilft damit zur Weiterverbreitung klimafreundlicher Handlungen. Die Person kompensiert die Restmenge (oder mehr) an Treibhausgasen, die sie selbst verursacht und handelt dadurch besonders konsequent und ganzheitlich klimafreundlich. Das positive Gefühl ermutigt dazu, weitere (direkte) Klimaschutzhandlungen anzustoßen und auch andere Personen von Klimaschutz zu überzeugen. Das Gefühl der Machtlosigkeit wird verhindert und positive Selbstwirksamkeit wird transparent und messbar.
  3. In den jeweiligen Klimaschutzprojekten wird sehr effektiv, effizient und auch transparent Treibhausgas vermieden.

Spenden werden nur anerkannt, wenn sie an die mehrfach ausgezeichnete, gemeinnützige Amfosfair gGmbH gespendet wurden. Die Projekte, die damit finanziert werden, sind unter folgendem Link beschrieben:
www.atmosfair.de/de/klimaschutzprojekte.